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東邦システムサイエンス (Toho System Science) – die japanische GFT, aber in günstig

Ich habe vor kurzem ja eine Shortlist von interessanten Anlageideen aus Asien vorgestellt – heute möchte ich mich genauer mit Toho System Science beschäftigen. Das ist eine nicht besonders große japanische Firma, deren Geschäft Software für Finanzunternehmen ist. Ursprünglich eine Tochter der Toho Life Insurance ist Toho System Science seit 1999 unabhängig (als die Muttergesellschaft kollabierte) und hat sich seitdem prächtig entwickelt.

Was macht das Unternehmen interessant?

  • Geschäftsfeld mit guter Zukunft
  • KGV ca 10
  • Dividendenrendite von 3%, mit Potential nach oben
  • 14% Eigenkapitalrendite
  • massiv überschüssige Barmittel – etwa zwei Drittel des Börsenwertes durch Nettocash gedeckt
  • EV/EBIT von 2,5 extrem niedrig
  • solide Entwicklung der Vergangenheit – Gewinne seit 2013 fast verdoppelt
  • kaum kapitalintensive Branche
  • momentan zwar Umsatzrückgänge, aber die Gesamtjahresprognose geht von weiterem Wachstum aus

Nun, es ist kein Net-Net, aber hat einen sehr geringen Enterprise Value, obwohl es ein sehr gut funktionierendes Geschäftsmodell besitzt und gutes Geld verdient. Die in Deutschland am ehesten vergleichbare GFT wird mit dem vierfachen! des Buchwertes gehandelt, TSS hat kaum einen Aufschlag auf den Buchwert.

Geschäftsmodell

Vielleicht sagt dem einen oder anderen an deutschen Nebenwerten interessiertem Leser ja die deutsche GFT Technologies etwas, die vom Geschäftsmodell fast das gleiche tut: 東邦システムサイエンス (Toho System Science) – die japanische GFT, aber in günstig weiterlesen

Analyse MeVis AG – Hochprofitable Medizinsoftware mit unsicherer Zukunft

Es gibt ja Unternehmenszahlen, da MUSS man einfach neugierig werden wenn man über sie stolpert. Und auch wenn ich nicht bei allen Punkten begeistert bin, hat es mich nicht losgelassen, so dass ich jetzt eine Analyse zur MeVis Medical Solutions AG verfassen muss 🙂

Hier kurz die Zahlen, die mich so beeindruckt haben:

  • Umsatz -> 2007:  7,9 Mio €       2013: 14,6 Mio €
  • mehr als die Hälfte des Börsenwertes ist schon durch die liquiden Mittel der Firma gedeckt
  • keine nennenswerten Finanzschulden
  • KGV auf 2013er Basis trotzdem nur bei rund 7
  • EBIT-Marge 2013: 28%
  • Kurs-Buchwert Verhältnis von etwa 1
  • Eigenkapitalquote (zum 31.12.2013) von fantastischen 77%
  • Der 2013er Gewinn war zwar außergewöhnlich hoch, stammt aber nicht aus etwaigen Anteilsverkäufen, sondern tatsächlich aus dem operativen Geschäft

Zusammengenommen würde ich sagen: ich habe bisher nicht gerade viele Unternehmen gesehen, die bei einer so hohen Rentabilität und Bilanzqualität auf den ersten Blick so günstig aussahen. Wo ist also der Haken in diesem extra-fetten Wurm? Oder habe ich doch einmal Glück und eine Aktie gefunden, die den meisten bisher entgangen ist? Analysieren wir das ganze doch einmal, schließlich soll mich der Blog ja zwingen, keine unüberlegten Anlageentscheidungen mehr zu treffen! Analyse MeVis AG – Hochprofitable Medizinsoftware mit unsicherer Zukunft weiterlesen